Ernährungstherapie

Wenn der Arzt eine Krankheit feststellt, die sich durch eine Ernährungstherapie beheben oder lindern lässt, können Sie eine ernährungstherapeutische Beratung in Anspruch nehmen. Der Arzt, die Ärztin stellt dafür eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung aus, ähnlich wie eine Überweisung. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Krankenkassen an den Behandlungskosten beteiligen.

Ernährungstherpie ist zB. sinnvoll bei:

Übergewicht und Untergewicht (auch in der Schwangerschaft) Diabetes mellitus Gestationsdiabetes Fettstoffwechselstörungen (zB. erhöhter Cholesterinwerte) Polyzystischem Ovar-Syndrom und Insulinresistenz Nicht alkoholischer Fettleber und metabolischem Syndrom Bluthochdruck Verdauungsbeschwerden Magen-Darm-Erkrankungen Osteoporose, Gicht, rheumatischen Erkrankungen Lebensmittelunverträglichkeiten (zB. gegen Gluten, Laktose, Fruktose) und so weiter

Ablauf

Zu jeder Ernährungsberatung gehört zu Beginn eine ausführliche Ernährungsanamnese. Das heißt, wir reden über Ihre Beschwerden, Ihre Ernährungsgewohnheiten und Lebensumstände, Ihre Vorlieben und Abneigungen für bestimmte Lebensmittel. Vielleicht erinnern Sie sich, was Sie in den letzten Tagen gegessen haben. Oft ist es nützlich für ein paar Tage oder eine Woche ein Ernährungs- und Beschwerdetagebuch zu führen. Es ist zusammen mit der Diagnose des Arztes und Ihren aktuellen Laborwerten die Grundlage für Ihre individuellen Empfehlungen.
© Texte: Annette von Rath
Ernährungsberatung
Annette von Rath
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